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Schule

Erich Kiehn Schule

Die Schwerpunkte unserer Arbeit liegen vorwiegend im Bereich der Förderung von sozialen und emotionalen Kompetenzen und lassen sich wie folgt zusammenfassen:

* Wir unterstützen Kinder und Jugendliche bei der Erfüllung ihrer Entwicklungsaufgaben und bereiten sie auf ein Leben in der Gesellschaft vor.

* Wir ermöglichen eine besondere schulische Förderung in kleinen Klassen .

* In der Außenklasse erfolgt eine enge Kooperation mit den öffentlichen Schulen.

* Enge Kooperation zwischen alle am Erziehungsprozess beteiligten Bereichen.

* Wir beraten und unterstützen Eltern bei Erziehungs- oder Schullaufbahnfragen.

* Wir bereiten zusammen mit den Jugendlichen den Übergang ins Berufsleben vor.

Aufgaben und Ziele

Ziel unserer Arbeit ist die Aufarbeitung der schulischen Defizite und eine Stabilisierung des Arbeits-, Sozial- und Emotionalverhaltens. Die Jugendlichen sollen die gemeinsam entwickelten individuell festgelegten Ziele erreichen (z.B. Werkrealschulabschluss). Sie sollen angemessen auf das Leben nach Beendigung der Schule vorbereitet werden.

* Wir versuchen die Jugendlichen in ihrem komplexen Lebensumfeld zu verstehen.
* Gemeinsam mit den Jugendlichen und unterstützt durch flankierende Dienste, wird versucht deren Lebensprobleme anzugehen, bevor wir die Schulprobleme/Lernprobleme bearbeiten.
* Entwicklung der Gruppenfähigkeit, eines angemessen Sozialverhaltens.
* Umfassende Förderung der Persönlichkeit; ressourcenorientierte, systemische Vorgehensweise.
* Hinführung und Vorbereitung auf ein berufliches Leben und eine selbständige Lebensführung.
* Verbesserung des schulischen Arbeitsverhaltens, Aufbau der schulischen Lern- und Leistungsmotivation.
* Abbau von schulischen Defiziten.
* Abstimmung schulischer Maßnahmen mit den im Hilfeplan festgelegten Zielen.
* Entwicklung und Förderung von Schlüsselqualifikationen.
* Angemessener Umgang mit Konflikten.
* Erwerb von Handlungsstrategien

Unsere Schüler

Aufnahmekriterien:

An der EKS in Oberrimsingen werden ausschließlich männliche Jugendliche im Alter von etwa 12-18 Jahren aufgenommen, deren psychische Erlebnis- und Verarbeitungsweisen zu Störungen von Lernprozessen und des sozialen Handelns führen und deren besonderer Förderbedarf in der allgemeinen Schule nicht Rechnung getragen werden kann. In der Außenklasse werden sowohl Jungen wie Mädchen von Klasse eins bis vier aufgenommen.

Bei diesen Kindern und Jugendlichen ist in der Regel der Schulbesuch mit einer teil- oder vollstationären Maßnahme der Jugendhilfe verbunden.

In Verbindung bei der Indikation für erzieherische Hilfen ist der Schulbesuch z.B. angezeigt

* bei Störungen und Problemen im Bezugs- und Familiensystem des Kindes/Jugendlichen
* bei Entwicklungsstörungen
* bei Verhaltens- und emotionalen Störungen
* bei reaktiven Störungen z.B. aufgrund familiärer Belastungen
* bei Störungen im Bereich des Sozial-, Arbeits- und /oder Leistungsverhaltens
* bei Störungen im Umfeld jugendpsychiatrischer Krankheitsbilder
* bei Verhaltensstörungen im Zusammenhang mit psychotropen Substanzen
* Schulverweigerer

Grundsätze der Unterrichtsgestaltung

* Offene Unterrichtsangebote (Klassen, lerngruppenübergreifend)
* Zusammenstellung der Lerngruppen nach individuellen Bedürfnissen
* Handlungs- und Erlebnisorientierung
* Unterrichtsprojekte
* Kleine Lerngruppen
* Einzelförderstunden nach Bedarf
* Durchlässigkeit
* Partizipation der Jugendlichen (SMV)
* Betriebserkundungen, Betriebspraktika
* Freiarbeit
* Arbeitsgemeinschaften
* Strukturierung des Schulalltages (Transparenz, Verlässlichkeit)
* Kommunikations- und Besprechungsstruktur innerhalb des Kollegiums (Konferenz, Fortbildungen, Supervision...)
* Individuelle Lernfortschritte werden dokumentiert in einem zusätzlichen Schulbericht
* Kooperation mit anderen Fachdiensten, Einrichtungen, Schulen
* Sonderbetreuungsmaßnahmen (Alternativprogramme....)
* Erstellen von Förder- und Entwicklungsplänen sowie deren halbjährliche Aktualisierung

Pädagogische Unterrichtshilfe

Zielsetzung

Nach §13 SGB VIII soll jungen Menschen, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind, im Rahmen der Jugendhilfe sozialpädagogische Hilfen angeboten werden, die ihre schulische und berufliche Ausbildung, Eingliederung in die Arbeitswelt und ihre soziale Integration fördern.

Die Schulsozialarbeit verfolgt an unserer Schule folgende Ziele:

* Beratung der Schüler bei akuten Krisen und Konfliktsituationen
* Täter-Opfer-Ausgleich
* Vermittlung von Handlungsstrategien zur Konfliktbewältigung
* Angebote zur Förderung von sozialer Kompetenz, Lerngänge („Fit fürs Leben“)

Eine Besonderheit an unserer Schule ist das Alternativprogramm, welches von unserem Sozialpädagogen durchgeführt wird. Dieses Angebot richtet sich an Jugendliche, die mit dem Besuch eines kompletten Schulvormittags überfordert sind und aus unterschiedlichen Gründen nicht am gesamten Regelunterricht teilnehmen können.

Diese Jugendliche erhalten die Möglichkeit, nach Absolvierung der Pflichtstunden (2 Unterrichtsstunden) das Alternativprogramm zu besuchen. Die Schüler müssen sich entweder für den Pflichtbereich oder das Alternativangebot entscheiden.

Inhalte des Alternativprogrammes:

* sportliche Aktivitäten
* Natur- und umweltpädagogische Angebote
* Lernspiele
* Gruppenspiele